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Spieth gewinnt nach Thriller US Open

Jungstar Jordan Spieth hat auf nervenaufreibende Weise die US Open gewonnen.

Auf dem Chambers Bay Golf Course sicherte sich der 21-Jährige nach dem Masters im April mit einem Birdie am letzten Loch auch das zweite Major des Jahres. Am Ende reichten ihm auf dem schweren Kurs 275 Schlägen und ein Ergebnis von fünf unter Par.

Sogar Deutschlands Basketball-Star Dirk Nowitzki gratulierte via Twitter. Dabei profitierte Spieth vom Nervenflattern seines vor der Runde noch gleichauf liegenden Landsmannes Dustin Johnson.

Johnson patzt auf der 18

Der designierte Schwiegersohn von Eishockey-Ikone Wayne Gretzky vergab auf dem letzten Grün zunächst mit einem Eagle-Putt die Siegchance, hätte aber mit einem kurzen Birdie ein Playoff über 18 Löcher am Montag erzwingen können.

Johnson ließ völlig überraschend auch diese Chance liegen und schenkte Spieth so den Sieg. Vorher hatten sich die Kontrahenten eine spannende Schlussrunde geliefert. Spieth hätte mit einem Doppel-Bogey auf der 17. Bahn den sicheren Sieg fast noch verspielt.

Am Ende teilte sich Johnson mit dem Südafrikaner Louis Oosthuizen (je 276 Schläge) Rang zwei. Die beiden Australier Adam Scott und Cameron Smith wurden gemeinsam mit Branden Grace (277) als geteilte Vierte. Der Südafrikaner hatte sich mit einem Doppel-Bogey auf dem 16. Loch aus der geteilten Führung verabschiedet.

McIlroys Aufholjagd zu spät

Der Weltranglistenerste Rory McIlroy legte mit einer 66er Runde eine furiose Aufholjagd hin und wurde immerhin noch geteilter Neunter (280).

“Ich bin immer noch völlig überwältigt, gewonnen zu haben. Ich dachte, wir würden morgen noch einmal antreten. Ich fühle auf jeden Fal mit Dustin, aber ich kann das noch nicht fassen”, sagte Spieth, der nun jüngte US-Open-Champ seit Bobby Jones 1923.

Spieth mit historischer Chance

Er ist erst der sechste Spieler, der die ersten beiden Majors des Jahres gewinnen konnte. Zuletzt war dies Tiger Woods 2002 gelungen.

Nun ist sogar der Grand Slam möglich – das ist noch nie einem Golfer gelungen. Lediglich Ben Hogan gewann 1953 auch nur das dritte von vier Majors.

Die Open Championship wird im Juli im schottischen St. Andrews ausgetragen.

Woods war in University Place mit 16 über Par ebenso am Cut gescheitert wie Titelverteidiger Martin Kaymer.

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